Magnetresonanztomographie (MRT)


Bei entsprechender Indikation bzw. MRT Fragestellung untersuchen wir nicht nur Erwachsene 

sondern auch Kinder (ohne Sedierung). In der Regel ist dies unkompliziert möglich ab dem Alter von 6 Jahren!   

MRT


Die Magnet-Resonanz-Tomographie (= Kernspintomographie) ist ein modernes diagnostisches Verfahren zur Erzeugung von Schnittbildern des menschlichen Körpers. Die Bilderzeugung erfolgt mit Magnetfeldern und Radiowellen (keine Röntgenstrahlen).
Gegenüber anderen bildgebenden Verfahren hat das Verfahren den Vorteil der oft wesentlich besseren Darstellung von Weichteilstrukturen. 

Neue Technik zur schnelleren Bildaquisition

Im Juli 2020 wurde ein neuer Kernspintomograph der Firma Siemens (Magnetom Altea) installiert. Das Gerät stammt aus der neuen Produktpalette der Firma Siemens und ermöglicht Untersuchungen aller Körperregionen mit den aktuell zur Verfügung stehenden modernen Untersuchungstechniken.
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Stand März 2026:

Durch den Einsatz innovativer Rekonstruktionsverfahren verkürzen wir Ihren Aufenthalt in der MRT-Röhre deutlich. Gleichzeitig garantieren wir Ihnen eine extrem präzise Bildqualität für eine sichere Diagnostik.

 


Vorbereitung

Da das MRT mit einem extrem starken Magnetfeld arbeitet, müssen bestimmte Fremdkörper und medizinische Implantate zwingend vorab telefonisch oder schriftlich abgeklärt werden. 


Einige Gegenstände stellen eine absolute Kontraindikation dar (d.h. die Untersuchung darf nicht stattfinden), andere erfordern einen speziellen bzw. Ihren individuellen  Implantat-Pass, um die Sicherheit zu prüfen.


Bitte informieren Sie unser Praxis-Team unbedingt vorab (termin@radiologie-lwl.de), wenn Sie Träger folgender Elemente sind: 

Absolute Kontraindikationen (Untersuchung meist nicht möglich):

  • Nicht-MRT-taugliche Herzschrittmacher oder Defibrillatoren (ICD) – Ausnahme sind explizit MRT-taugliche Systeme, die vorher umprogrammiert werden müssen ! Im Hinblick auf die Umprogrammierung brauchen Sie direkt VOR und NACH der MRT-Untersuchung einen Termin in der kardiologischen Praxis von Dr. Knapp, mit der wir zusammenarbeiten, um Schrittmacher-Patienten mit MRT-tauglichen Systemen zu untersuchen.
  • Gebrochene oder verlassene Herz-Schrittmachersonden (MRT nicht möglich !)
  • Cochlea-Implantate (Hörimplantate) 
  • Neurostimulatoren (z. B. Schmerzpumpen, Hirnschrittmacher)
  • Ältere, magnetische Gefäß-Clips (z. B. nach Aneurysma-Operationen)
  • Insulinpumpen und Glukose-Sensoren (müssen vor dem Betreten des Raumes abgelegt werden)


Gegenstände, die vorab geprüft werden müssen :

  • Künstliche Herzklappen und Gefäßstützen (Stents)Gelenkprothesen, künstliche Gelenke oder Metallplatten/Schrauben nach Knochenbrüchen (z. B. künstliche Hüfte oder Knie) - wichtig ist Ihr Implantat-Pass !
  • Granatsplitter oder Metalleinsprengungen im Körper (insbesondere im Bereich der Augen, z. B. durch Schweißarbeiten)
  • Tätowierungen oder Permanent-Make-up mit metallhaltigen Farbpigmenten (können sich erwärmen)


Wichtig: Bringen Sie zu Ihrem Termin unbedingt Ihren Implantat-Pass - auch nach Abklärung im Vorfeld - mit, falls Sie einen besitzen. 

Ohne den genauen Nachweis über das verwendete Material und dessen MRT-Tauglichkeit darf die Untersuchung aus Sicherheitsgründen oft nicht durchgeführt werden.

Bringen Sie bitte Voraufnahmen und Vorbefunde zur Untersuchung mit.
Wenn eine Untersuchung mit Kontrastmittel geplant ist, benötigen wir zur Einschätzung Ihrer Nierenfunktion den Serum-Kreatinin-Wert. Ansonsten sind keine Vorbereitungen nötig.

Zur MRT-Untersuchung bitte beachten:
- komplett nüchtern (nichts essen und trinken).

- Metall-Implantate abklären lassen - wichtig ist Ihr Implantat-Pass ! 

 
 
 
 
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